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Poya-Brücke

Geschichte und Tätigkeit


Datum

Was

19.11.2003

Die Gemeinde informiert im Podium über Varianten von Entlastungs- und Umfahrungsstrassen des Dorfes. Als am ehesten in Frage kommend werden vor allem die Varianten dargestellt, die von Jetschwil kommend durch einen Tunnel unter der Eisenbahnlinie und dann entlang der Düdinger Möser und dem Rächholderberg auf der Höhe der Autobahnüberführung der Ottisbergstrasse  zur Autobahn führen. Von da aus gibt es Untervarilanten zur Autobahnausfahrt. Bei der billigsten Variante ist mit Kosten von rund 70 Millionen Franken zu rechnen. Baubeginn dürfte frühestens 2013 sein, da gemäss kantonaler Prioritätenordnung zunächst die Umfahrung Bulle und dann die Poyabrücke realisiert werden.

(Vgl. FN vom 21. November 2003)

10. 12. 2003

Bruno Baeriswyl stellt an der Gemeindeversammlung unter dem Traktandum „Verschiedenes“ den Antrag, der Gemeinderat solle nicht nur die Varianten von Entlastungsstrassen prüfen lassen, die unmittelbar am Dorfrand vorbeiführen, sondern auch regionale Aspekte mitberücksichtigen, insbesondere die Abklärung von weiteren Varianten von neuen Autobahnzufahren wie jene von Kastels - Räsch und Berg - Fillistorf. – Der Antrag wird von Erwin Luterbacher, Mario Baeriswyl und Moritz Boschung unterstützt.

Der Antrag wird vom Gemeinderat entgegengenommen.

Ende Dezember 2003 – anfangs Januar 2004

Bruno und Mario Baeriswyl, Erwin Luterbacher und Moritz Boschung treffen sich mehrmals und beschliessen die Gründung einer Interessengemeinschaft. Sie sind der Meinung dass das Dorfzentrum Düdingen vom motorisierten Verkehr entlastet werden sollte. Sie sind jedoch gegen einen überhasteten kurzsichtigen Entscheid zugunsten einer Verkehrsentlastungs-/Umfahrungsstrasse, die weder das lokale noch das regionale Verkehrsproblem lösen wird. Vielmehr soll das Problem der Umfahrung/Entlastung von Düdingen unter Einbezug der regionalen Verkehrssituation umfassend angegangen werden. Sie vertreten die Auffassung, dass zuerst umfassende Studien aller möglichen Varianten von Umfahrungs-/Entlastungsstrassen von Düdingen und möglichen Zufahrten zur Autobahn im unteren Sensebezirk  vorgenommen werden sollen, bevor irgendwelche Schritte zur Verwirklichung einer Entlastungs- oder Umfahrungsstrasse in Düdingen gemäss der am 19. November erfolgten Information unternommen werden.

Unter „umfassende Studien“ aller möglichen Varianten verstehen sie die Erstellung einer Nutzwertanalyse unter Einbezug aller relevanten Kennziffern des Verkehrs, der Lärm- Umwelt und Naturbelastung sowie der Kosten nicht nur für die Varianten V 1 und V 2, wie dies bereits gemacht wurde, sondern namentlich auch für die Varianten „Räsch“ und „Fillistorf-Berg“ mit einer neuen Autobahnzufahrt.

16.12. 2003

In den FN wird die Antwort des Staatsrates auf das von den Grossräten Christine Bulliard-Marbach und Nicolas Bürgisser  eingereichte Postulat veröffentlicht. Die Postulanten fordern eine Lösung für die prekäre Situation der Ortsdurchfahrt in Flamatt und verlangen u.a. auch die Prüfung einer möglichen neuen Verbindungsstrasse von Berg nach Fillistorf. Der Staatsrat ist bereit, dieses Postulat entgegenzunehmen. Der Staatsrat stellt in seiner Antwort u.a. fest: „Zudem könnten die Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen die laufenden Studien und Projekte beeinflussen, insbesondere auch die Umfahrung von Düdingen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen, von den Verfassern des Postulats vorge­schlagenen Strasse zwischen Burg und der Überführung von Bundtels sowie die Änderung der Autobahn-Streckenführung bei Flamatt.

Der Studienperimeter muss daher ausgeweitet und die Anzahl zu prüfender Varianten erhöht werden. Entsprechend muss die Studie die Zone zwischen der Saane im Westen, der Sense im Norden, der Kantonsgrenze im Osten und der Strasse Freiburg – Tafers -  Heitenried im Süden umfassen.“

Das entspricht genau dem Anliegen der IGoVD.

12.01.2004

Die Interessengemeinschaft  für eine optimale Verkehrerschliessung von Düdingen (IGoVD) wird gegründet. Gründungsmitglieder sind Bruno Baeriswyl – er übernimmt das Präsidium – Erwin Luterbacher, Mario Baeriswyl und Moritz Boschung.

Es werden sofort weitere Mitglieder rekrutiert.

15. 01.2004

Die IGoVD schreibt dem Gemeinderat von Düdingen. Sie teilt ihm die Gründung der IGoVD mit und ersucht den Gemeinderat, in die bevorstehende Vernehmlassung zur den Varianten der Entlastungs-/Umfahrungsstrasse einbezogen werden, die der Gemeinderat für Januar 2004 angekündigt hat.

11.02.2004

Der Grosse Rat sagt JA zu einem Postulat für eine Gesamtstudie des Verkehrsproblemes im unteren Sensebezirk.
Der Staatsrat ist aufgefordert, Lösungen zu  studieren und zu erarbeiten  und aufzuzeigen. In der Studie sollten aktuelle und zukünftige Bundesbeschlüsse einbezogen werden. Auch sollen landschaftliche, okologische und wirtschaftliche Faktoren die Studie erfassen, um die optimalste Variante zu finden die den gestellten Anforderungen gerecht werden sollte.

04.03.2004

Treffen mit der Gemeinde Düdingen.
Die Gemeinde informierte uns ausführlich über die Raum- und Verkehrsplanung der Gemeinde. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass sich die Raumplanungsgrundlagen auf einer Studie aus dem Jahre 1991 abstützen. Aufgrund der Verkehrserhebungen „Swiss Traffic AG vom 11. Dez. 2001 Vers.1“ ist festgestellt worden, dass die Zubringervariante V1/V2 durch ca. ⅔ von regionalen Benutzern benützt werden wird (für 2015) und nur zu ⅓ von der Düdinger Bevölkerung.

Dies bedeutet, dass die V1- wie auch die V2-Variante, im wesentlichen ein kantonaler Autobahnzubringer ist und wird nur zu ⅓ eine Umfahrungsstrasse von Düdingen. Für die ca. 5’000 Fahrzeugen pro Tag (Düdinger) würde sich eine Umfahrung bzw. eine andere Autobahnzubringerlösung nie aufdrängen.

08.03.2004

Besuch  beim Gemeindeverband Region Sense in Tafers

Anhand der erhaltenen Zahlen über die erwerbstätige Sensler Bevölkerung und deren Arbeitsorte ist eindeutig zu erkennen, dass ein Verkehrskonzept gestützt auf eine Regionalplanung eine Notwendigkeit ist, und sein wird. Auch hat sich gezeigt, dass an dieser Thematik gearbeitet werden muss, aber es momentan keine aktuelle umfassende regionale Verkehrsplanung (Stand 1991) inkusive der möglichen Autobahnzubringer für den Sensebezik gibt.

Einzig wurde unter der Planungshoheit der Gemeinde Düdingen (als Vertreter, bzw. Stellvertreter des Gemeindeverband Region Sense) das Industriegebiet „Birch“ geplant. Wir haben aber auch noch in Schmitten, Flamatt, Bösingen, Tafers usw. Industrie und Gewerbefläche, die im Rahmen einer Verkehrsplanung berücksichtigt werden sollten.

Laut kantonalem Raumplanungsgesetz 2003 sollten die Gemeinden die regionale Entwicklung koordinieren und berücksichtigen. Anbetracht dessen, dass der geplante Autobahnzubringer (welche Variante auch immer) wahrscheinlich auf Gemeindegebiet Düdingen sein wird, drängt sich die Federführung in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband Region Sense geradezu auf. Hierzu wurden Planungen bereits vorgenommen, jedoch wurde unserer Meinung nach der regionale Aspekt zu wenig berücksichtigt.
Gestützt auf unsere Gespräche haben wir festgestellt, dass eine Gesamtplanung unumgänglich ist und dies zwischen der Poyabrücken - Thematik, der Verkehrsentlastung von Flamatt und den dazwischen liegenden Gemeinden.

Zu diesem Zweck sollte eine regionale Arbeitsgruppe gebildet werden, welche aus verschiedenen Vertretern zusammengesetzt ist:
der Wirtschaft, der Politik und der betroffenen Bevölkerung,(siehe Ziele, siehe
kantonale Raumplanung).
D.h. Die heutigen Arbeitsgruppen im Regionalverband Sense erweitert werden sollte.
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März 2004
Es werden viele Stellungnahmen von Parteien in den Medien präsendiert. Unter anderem von der SP, SVP, FDP, Freihe Wähler und der CSP.
Auch Medienperichte im Sensetaler werden publiziert.
Detail können in der Rubrik Presse nachgelesen werden.

26.03.2004
Die IGoVD wird eingeladen, sich zum Thema Verkehr, Ende April mit den zuständigen Verantwortlichen aus diversen Gruppierungen aus Gemeinde- und Parteienpersonen seine Vorstellungen vorzutragen.
06.04.2004 Zeitungsauschnitt über die Aktivität der IGoVD
23.09.2004 Informations Gespräch ( Talk ) beim Radio Freiburg.
07.12.2004 Informationsabend und Treffen mit verschiedenen Ortsparteien von Düdingen zum Thema der Verkehrsplanung in Düdingen und der Regionalen Verkehrssituation.
10.03.2005 Die IGoVD ist Bestandteil der Arbeitsgruppe Gemeindeverband REGION SENSE, die die Fragen zum zukünftigen Verkehrtskonzept Sense analysiert und Lösungwege für das Entwicklungskonzept 2010 für die Region Sense erarbeitet.
07.07.2005 Einsprache der IGoVD gegen die Verkehrsablauf der Poya-Brücke. Vorschlag zur unterirdischen Streckenführung zur Entlastung des St.Leonard-Kreises. Vorschlag wurde von den Ingenieuren als sehr prüfenswert eingestuft. Aber im Moment aus Kostengründen und politischen Interessen noch nicht offiziell eingeplant. Auch wurden wir auf die Situation der Einspracheberechtigung aufmerksam gemacht, dass wir kein Verein sind. Was wir aber aus der Sicht der Situation auch im interesse der Sache für den Staadt als nicht relevant beurteilt haben möchten.
24.04.2006 Aus der IGoVD wird neu ein Verein VOVD gegründet. Damit wir gegenüber Gemeinden und staatlichen Institutionen als jurischtische Personen auftreten können.
05.05.2006 Antwort des Tiefbauamtes und einige unbedeutende Aussagen die mit der Einsprache nichts zu tun hat und der bitte um zurückziehen der Einsprache. Der VoVD hält die Einsprache aufrecht, da diese die beste Lösung für das bevorstehende Kreiselproblem ist.
10.10.2007 Die definitive Antwort ist noch für alle Einsprechenden noch offen und wird sicher technisch vor dem Spatenstich erfolgen!
03.11.2006
Der grosse Rat sagt ja zum Kredit zur Verkehrsstudie im untern Sensebezirk von  Fr. 500'000.
Der Staatsrad kann sich nur schwer vorstellen, dass der Bundesrat den Bau einer neuen Autobahn-Ausfahrt bewilligt, da solche Anfragen bisher stets mit einem Nein beantwortet worden seien.

Aufhebung der Autobahn-Ausfahrt Düdingen?
«Wenn wir schwarz auf weiss belegen können, dass eine Verbindungsstrasse Berg Fillistorf und eine neue Autobahn-Ausfahrt den Durchgangsverkehr von Flamatt und Düdingen wesentlich verringern könnte und dies unser Wunsch ist...», hält Max Aebischer, Projektleiter beim kantonalen Tiefbauamt, fest, dann ist es für ihn nicht hoffnungslos, dass sich der Bund vielleicht anders besinnt. Er ist jedenfalls überzeugt, dass eine solche Variante die Ortschaften Düdingen und Flamatt vom Durchgangsverkehr entlasten würde. Vor allem die Fahrzeuglenker aus dem Mittleren und Oberen Sensebezirk, die nach Bern fahren, würden die Ausfahrt Fillistorf benützen.
Dann würde sich auch die Frage stellen, ob die Autobahn-Ausfahrt von Düdingen aufgehoben werden soll. Eine Antwort auf diese Frage ist laut Max Aebischer zum heutigen Zeitpunkt aber unmöglich.
15.05.2007 Die Gemeinde Düdingen erstellt ein Leitbild zur Revision der Ortsplanung für die Zukunft im Jahre 2020.
30.05.2007

Unser Verein VoVD nimmt umfangreich Stellung zum "Richtplan der Agglomeration Freiburg".

07.03.2007 Erstellt eine umfangreiche Dokumentation betreffend " Überlegungen zur geplanten Umfahrung Düdingen und zu einem möglichen Autobahnanschluss in Fillistorf. Diese Dokumentation wird der Gemeinde Düdingen, allen Ortparteien, dem Oberamt und dem Raumplanungsamt zur Kenntnisnahme zugesandt. Dieses Dokument soll den Findungsprozess auslösen und offene Fragen klären.
23.05.2007

Möchte am Informationsabend zum Leitbild der Ortsplanung den 04.06.2007 gerne auch seine Meinung der Bevölkerung kundtun. Dies wurde von der Gemeinde als nicht möglich erachtet, da Sie nur ihre eigene Meinung dazu vertreten möchte.

04.06.2007 Erstellt einen Flyer und verteilt diesen vor dem Infoabend an die Besucher, der die Situation aufzeigt mit was für Einflüssen gerechnet werden muss, bei der Wahl der V2 Variante. Sehr positive Reaktion dazu der Anwesenden, da auch der Kanton fast eine identische Version gemacht hat. Der FN Artikel dazu entspricht nicht der Stimmung im Saal.

27.06.2007

Interveniert auch im Grossrat und fordert auf ein Begehren hin, den Staatsrat dazu Stellung bezieht, in wie weit die Variante Berg – Fillistorf die Umfahrung von Düdingen überflüssig macht. Die Antwort dazu erfolgte und beinhaltet unser Begehren.

18.09.2007

Koordiniert Gespräche mit der Industrie in Schmitten und den Gemeindebehörden und dem Oberamt.

20.09.2007

Ein Teil der Düdinger-Ortsparteien (FDP, SVP, CSP) haben klar Stellung genommen
gegen eine Agglomeration Freiburg. Details sehen Sie bitte folgenden Link:
http://www.cspduedingen.ch/  => unter Rubrik "Aktuelles"

05.10.2007

Gemeinde nimmt Stellung im Mitteilungsblatt zum "Richtplan der Agglomeration Freiburg". Der VoVD hat dazu im Vorfeld seine Meinung dazu eingereicht.

31.10.2007

Hält seine GV 2007 ab und lädt auch weitere interessierte Bürger dazu ein.

10.03.2008 Schreiben des VoVD an den Staasrat Herrn Godel, Gemeinde und Oberamtmann, betreffend Mitarbeit und Einsicht in die Vorstudie zur regionalen Verkehrsstudie.
01.06.2008 Die Düdinger Zugehhörigkeit zur Agglomeration wurde mit 61% der Stimmbürger verworfen. Im Vorfeld hat sich der Gemeinderat von Düdingen für eine Mitgliedschaft ausgesprochen, obwohl die Ortparteien CSP, FDP, SVP  sich dagegen ausgesprochen hatten und eine Abstimmung dazu gefordert hatten, die aber den Bürgern nicht gewährt wurde..
22.11.2008 Die Agglomeration Freiburg bekommt keinen Heller mehr aus der ersten Tranche der vom Bund bereitgestellten Gelder für die Agglomerationsprogramme.
20.12.2008 Agglomerationsprogramm: Bundesrat berücksichtigt 26 Städte
                                - Freiburg nicht !!!
29.04.2009
Die Verkehrsstudie wird in Wünnewil vorgestellt!

Frisenheit (im Zentrum der Region!!)
wird als Priorität betrachtet!

Es sind wichtige Anforderungen und Fragen noch offen!

Das Bundesamt für Raumplanung ARE verwirft das Projekt!

Umweltverbände und andere  Gruppierungen haben grosse Bedenken über das Kosten/Nutzen Verhältnis und den Sinn dieser Variantenlösung!

01.05.2009 «Verkehrsstudie unterer Sensebezirk»
Umweltorganisationen kritisieren mangelnde Koordination
13.06.2009
Die Verkehrsstudie «Unterer Sensebezirk» wirft Fragen auf
20.06.2009 Grosser Rat sagt ja zum Verpflichtungskredit für die Umfahrungsstrasse Düdingen.
15.12.2009
Dienstag 15. Dezember 2009, Sense
CVP Düdingen fordert: «Umfahrung unter den Boden»

04.02.2010
Alle Umfahrungen werden analysiert und nach der globalen Studie für den Sensebezierk mit deren Prioritäten und Wichtigkeit danach umgesetzt.
 15.02.2011  Der VoVD erhält unterstützung von den
 Agglomerationexperten, die auch den Einbezug der
 Umfahrungsstrasse in das Agglomerationsprogramm
 als nicht tragbar deklariert und davon abraten diese in
 das Programm zu integrieren. Der Bund finanziert
 diese Strasse mit keinem Rappen!








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Letzte Änderung: 09.08.2011