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der Homepage.
LÄRM belastet die Gesundheit
Dürfen
wir ab 2026 zu Stosszeiten nur noch 80 km/h fahren?
Ab 2026 könnte die Höchstgeschwindigkeit auf
Schweizer Nationalstrassen erheblich reduziert werden.
Dieser Vorstoss kommt
vom Bundesamt für Strassen.
20 Minuten Von Florian Osterwalder
Die üblichen Stosszeiten sind normalerweise morgens
und abends während der Berufsverkehrszeiten, also zwischen sechs und neun Uhr
sowie zwischen 16 und 19 Uhr.
Dann soll ab 2026 ein Tempolimit von 80 km/h herrschen. Tatsächlich hat sich
die Anzahl der Stunden, in denen es auf den Nationalstrassen zu Staus kommt, in
den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.




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Quelle:
PX Bilder @el
Ob Baustellenlärm oder Verkehrslärm: Die Geräuschkulisse
allgegenwärtig. Zum Tag des Lärms erklärt der Kanton, wo es am lautesten ist.
Fabian Strässle
Publiziert: 28.04.2025,
11:54 Uhr Aktualisiert: 28.04.2025, 14:05 Uhr
Lärm ist vor allem in städtischem Gebieten ein ständiges
Begleitelement: Der Verkehrslärm von Autos, Zügen und Flugzeugen prägt den
Alltag, besonders zu Stosszeiten. Zum nationalen Tag des Lärms vom Mittwoch
erklärt das Amt für Umwelt des Kantons Freiburg, wie lärmig es im Kanton ist,
wo die Hotspots sind, verursacht den meisten Lärm verursacht und was der Kanton
dagegen unternimmt.
Die Lärmkulisse im Kanton Freiburg unterscheide sich «nicht wesentlich
von anderen Regionen in der Schweiz» meint die Chefin der Sektion Luft, Lärm
und nichtionisierende Strahlung, Béatrice Balsiger. Das heisst, tendenziell
sind urbane Regionen einer grösseren Belastung ausgesetzt, aber entscheidend
sei auch die Nähe zur Lärmquelle. So gibt es auch in ländlichen Regionen
besonders lärmbetroffene Orte, wie etwa Autobahnen, viel befahrene
Kantonsstrassen, der Flugplatz Payerne, Baustellen, Industrie- und
Gewerbeanlagen oder Schiessanlagen.
Massnahmen gegen den Lärmpegel
Béatrice Balsiger erklärt weiter, dass der Kanton zur Eindämmung des
Lärms ein Strassenlärmkataster führt, das bald öffentlich zugänglich sein
werde. Es hilft, die Lärmsituation detailliert zu analysieren, während andere
Lärmquellen im Einzelfall geprüft werden müssten. Eine vollständige
Lärmkartierung des gesamten Kantons ist aufgrund der Vielzahl an Lärmquellen
jedoch nicht möglich.
Um den Lärm zu verringern, setzt der Kanton daher auf lärmmindernde
Beläge auf Kantonsstrassen und prüft regelmässig Temporeduktionen. Auch Lärmschutzwände und Abschirmungen
werden verwendet. Bei anderen Quellen wie Schienen- und Flugverkehr liegen
die Kompetenzen beim Bund.
Trotz dieser Massnahmen bleibt Lärm eine Herausforderung. Der Umweltbericht
des Bundesamts für Umwelt von 2022 kommt zum Schluss: Über der
Schädlichkeitsschwelle liegend, ist «tagsüber jede siebte Person an ihrem
Wohnort Lärmbelastungen durch den Strassenverkehr ausgesetzt» – nachts jede
achte Person. Balsiger erklärt, der Kanton unterstütze etwa auch die nationale
Kampagne «Tag gegen Lärm» und arbeite weiter daran, die Lärmbelastung zu
reduzieren und die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern.
Die nationale Kampagne: «Tag
gegen Lärm»
Am 30. April 2025 beteiligen sich Fachstellen, Behörden und die
Öffentlichkeit am 20. Tag gegen Lärm. Was einst als Sensibilisierungskampagne
gegen störende Geräusche begann, hat sich zu einer wichtigen nationalen
Plattform für gesundheitliche Aufklärung entwickelt. Hinter der Kampagne steht
Cercle Bruit Schweiz, die Vereinigung kantonaler Lärmschutzfachleute. Ziel
davon: ein gesellschaftliches Umdenken – hin zu mehr Wertschätzung für Stille.
Denn der Zusammenhang zwischen Lärm und Krankheit sei wissenschaftlich gut
belegt (siehe Kasten).
Wie Lärm unsere Gesundheit und
Gesellschaft belastet
Lärm ist allgegenwärtig, doch oft unterschätzt. Was als harmloses
Hintergrundgeräusch erscheint, hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit.
Chronischer Lärm kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Störungen und
sogar Diabetes fördern. Eine Studie der Universität Basel zeigt, dass in der
Schweiz jährlich 500 Menschen vorzeitig an den Folgen von Verkehrslärm sterben
und rund 2500 neue Diabetesfälle entstehen. Stresshormone werden bereits bei
unbewusstem Lärm ausgeschüttet, was den Körper dauerhaft in Alarmbereitschaft
versetzt – mit negativen Folgen für Blutdruck, Immunabwehr und Schlafqualität.
Besonders nachts wirkt sich Lärm verheerend aus, indem er die Erholung stört
und psychische Erkrankungen verstärken kann. Stille dagegen hat eine heilende
Wirkung: Sie senkt Stress, fördert Regeneration und verbessert Konzentration.
Lärm belastet nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere
Gesellschaft als Ganzes. Aus dem Umweltbericht ist etwa auch zu entnehmen, dass
alleine durch Verkehrslärm in der Schweiz jährlich externe, «nicht direkt von
den Verkehrsteilnehmenden getragene Kosten von rund 2,8 Milliarden Franken»
entstehen, dies durch Wertverminderungen bei Liegenschaften. Der
Strassenverkehr hat den allergrössten Anteil. Lärm scheint somit nicht nur eine
persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche und politische Herausforderung
zu sein. (fst)
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Donnerstag 06.01.2022 Neu

Quellenangaben: BUWAL & SRF&
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Mittwoch, 28. Oktober 2020 Nadja Sutter
Der Kampf gegen den Lärm für
Lärmschutzwände geht weiter
Ein Bürgerkomitee aus Düdingen wagt einen neuen Anlauf für Lärmschutzwände
entlang der Autobahn A 12.
Die Situation sei «unerträglich». Das Astra verspricht einen lärmhemmenden
Belag, aber keine Wände
DÜDINGEN
«Vrrmmm, vrrmmm, vrrmmm»
– Erwin Luterbacher imitiert, wie es im Santihans-Quartier, wo er wohnt, tönt.
«Ab einer gewissen Anzahl Autos auf der Autobahn A 12 haben wir hier einen
konstanten Lärmteppich», sagt der Düdinger. «Es ist unerträglich.
» Dazu komme der Feinstaub. Jeden Tag könne er eine Schicht schwarzen Staub vom
Gartentisch wischen.
Luterbacher und sieben andere Bürgerinnen und Bürger, die entlang der Autobahn
wohnen, kämpfen aus diesen Gründen schon seit Jahren für Lärmschutzwände.
Sie haben ein Bürgerkomitee gebildet und vor rund zehn Jahren Lärmmessungen an
der Autobahn gemacht. Das zuständige Bundesamt für Strassen (Astra) hatte
damals reagiert und eigene
Messungen durchgeführt. Es kam zum Schluss, dass die Grenzwerte zwar bei einem
Haus überschritten würden. Das reichte jedoch nicht für die Installation von
Lärmschutzwänden.
Verkehr hat zugenommen
Jetzt nimmt das Bürgerkomitee einen weiteren Anlauf und hat beim Astra erneut
beantragt, Lärmschutzwände zu installieren. Man sei nun aktiv geworden wegen
diverser anderer
Projekte in diese Richtung im Kanton, sagt Luterbacher. Er erwähnt etwa die
Überdachungspläne für das Areal Chamblioux. «Nur Düdingen hat man irgendwie
vergessen», so Luterbacher.
Lärmmessungen hat das Komitee diesmal keine gemacht, wie Erwin Luterbacher den
FN sagt. «Das hätte nicht viel gebracht », ist er überzeugt. Der Verkehr habe
seit den letzten
Messungen zugenommen, daher sei es sicher nicht leiser geworden. Luterbacher
beruft sich auf Zahlen des Astra: Danach fuhren auf dem Autobahnabschnitt im
Jahr 2008
im Jahresmittel rund 26 500 Fahrzeuge pro Tag; im Jahr 2019 waren es rund 29
700 Fahrzeuge pro Tag.
Erwin Luterbacher fügt an, dass auch mehr Leute unter dem Lärm leiden dürften,
denn in den letzten zehn Jahren habe es entlang der Autobahn immer mehr
Wohnungen gegeben.
Er verweist etwa auf die Überbauung Düdingen Plus beim Bahnhof. «Ich kenne
Leute, die vor kurzem in die Nähe gezogen sind und sich nun überlegen, wieder
wegzuziehen,
weil es ihnen zu laut ist», sagt Luterbacher.
Betroffen sei nicht nur das Quartier Santihans, sondern auch Ottisberg, Zelg,
Rächholderweg und eben die neue Überbauung Düdingen Plus.
Langsamer fahren?
Das Bürgerkomitee fordert nicht nur Lärmschutzwände entlang der
Quartiere, sondern ein umfassendes Lärmkonzept.
Dazu gehöre auch eine mögliche Senkung der Höchstgeschwindigkeit von 120 auf
100 Kilometer pro Stunde. Studien hätten gezeigt, dass damit die Lärmbelastung
schon erheblich
gesenkt werden könne, so Luterbacher.
Immerhin: Bei der Brücke kurz vor der Ausfahrt Düdingen habe das Astra in den
letzten Jahren die Fugen saniert.
Davor seien immer wieder Lücken entstanden, und wenn die Autos darüber gefahren
seien, habe es ordentlich gepoltert. Dieses Problem sei nun behoben.
Reaktion
Astra plant Beschichtung, aber keine Wände Autobahnen sind Nationalstrassen,
und für deren Unterhalt sowie für Massnahmen gegen Lärm ist das Bundesamt für
Strassen (Astra) zuständig.
Die Erschliessung eines Industriegebietes wie in den 70iger Jahren?
Auf Anfrage der «Freiburger Nachrichten» schreibt ein Astra-Sprecher, dass im
Bereich Düdingen Lärmschutzmassnahmen geplant seien.
Auf einer Karte sind Teile der A 12 bei Düdingen orange eingefärbt. Das heisst,
dass Massnahmen nötig und bereits auf den Weg gebracht sind.
In zwei bis drei Jahren Es sind aber nicht die
Massnahmen die das Düdinger Bürgerkomitee (siehe Haupttext) gerne sehen würde:
Das Astra plant keine Lärmschutzwände, sondern eine «schalldämmende
Beschichtung», schreibt der Astra-Sprecher.
Dieser Strassenbelag soll zwischen 2022 und 2023 installiert werden. nas
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03. November 2015 12:48; Akt: 03.11.2015 13:00 Print
Gefährliche Abgase
Kinder an Autobahnen bekommen eher Krebs.
Das Risiko an Leukämie zu erkranken, ist für Kinder,
die direkt an Autobahnen wohnen, deutlich höher als bei jenen, die weiter
entfernt davon zu Hause sind.
Bild: pexels.com lizensfrei
Studie
Uni Bern 
Kinder, die direkt neben einer
Autobahn wohnen, haben ein erhöhtes Leukämie-Risiko.
Jährlich
erkranken in der Schweiz 200 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren an Krebs.
Damit ist die Krankheit nach
Unfällen die wichtigste Todesursache in der
Altersgruppe. Als Ursachen werden neben der genetischen Veranlagung auch
Umwelteinflüsse angenommen. Besonders Autoabgase stehen im Verdacht, da sie
Benzol und andere bekannte krebserregende Stoffe enthalten.
Eine Studie von Berner Forschern hat diesen Zusammenhang nun erhärtet, wie sie
im «European Journal of Epidemiology» schreiben. Das Team um Ben Spycher und
Claudia Kuehni vom Institut für Sozial- und
Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) untersuchte für den
Zeitraum von 1985 bis 2008 die Häufigkeit von
Krebserkrankungen bei Kindern, die weniger als 100 Meter, 100 bis 250 Meter,
250 bis 500 Meter und über 500 Meter von der nächsten Autobahn oder -strasse
entfernt
wohnen.
Bericht
20 Minuten 03. November 2015 (Auf Logo klicken)

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Schon
2018 proklamierte das Astra 80 km/h auf neuralgischen Punkten der Autobahn!
Dürfen wir ab 2026 zu Stosszeiten nur noch 80 km/h fahren?

Bürgerkomitee
gegen den jahrzehntelangen Autobahnlärm
an
der A12 bei der Brücke und der Ortschaft in Düdingen

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